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1. Tag: Flug nach
Bamako
Flug nach
Bamako, Hauptstadt der Republik Mali. Transfer in Ihr Hotel.
2. Tag: Fahrt nach
Djenné
Eine
lange, abwechslungsreiche Fahrt auf Asphaltstrassen führt Sie nach Djenné.
Traditionelle Hirse- und Baumwollfelder säumen anfangs Ihren Weg. Baobabbäume
lockern die parkähnliche Kulturlandschaft auf. Die hier lebenden Bambara wohnen
in Lehmbaudörfern, die noch nicht an ein Versorgungsnetz angeschlossen sind.
Unterwegs besuchen Sie ein typisches Bambaradorf. Spätnachmittags überqueren Sie
mit der Fähre den Bani-Fluss und erreichen Djenné, traditionsreiche
Lehmziegelstadt und UNESCO-Weltkulturerbe. Zeltübernachtung über den Dächern der
Stadt.
3. Tag:
Montagsmarkt in Djenné
Montagsmarkt in Djenné ! Bereits am frühen Morgen strömen die Händler und Käufer
aus der ganzen Region auf den staubigen Platz vor der grossen Moschee. Dieser
Markt ist ein furioses Ereignis und Treffpunkt der verschiedensten Volksgruppen
des Nigerbinnendeltas. Im dichten Gedränge des Marktgeschehens bahnt sich jeder
seinen eigenen Weg. Lassen Sie sich treiben und bezaubern von den Düften, der
Farbenpracht und dem Trubel. Anschliessend Fahrt nach Sevaré. Hotelübernachtung.
4. Tag: Mopti
Ankunft in
Mopti, Hafen und Marktplatz am Zusammenfluss von Bani und Niger. Bozo-Frauen
bieten frischen oder getrockneten Fisch an, Sie hören das Hämmern der Schmiede
und mächtige Salzplatten aus der Sahara liegen zum Verkauf bereit. Auch Pirogen
und Pinassen, die traditionellen Transportmittel auf dem Niger, werden in Mopti
gefertigt. Doch zunächst geht es über Land weiter in die Savanne am Rande des
Dogonlands. Hotelübernachtung.
5. - 7. Tag:
Wandern im Dogonland (3 Tage)
Ankunft im
Bergland von Bandiagara. Hierhin haben sich einst die Dogon vor ihren
islamischen Verfolgern gerettet. Ihren vom Ahnenkult bestimmten Glauben haben
sie sich bis heute bewahrt. Hirse- und Zwiebelanbau sind ihre wichtigsten
Lebensgrundlagen. Die Baukunst der Dogon und der Konrast des Steilabbruchs (“Falaise”)
zur endlos erscheinenden Gondoebene machen den Reiz dieser Landschaft aus. An
drei Tagen wandern Sie auf schmalen, steinigen, teils steilen Pfaden von Dorf zu
Dorf. Ihr Gepäck wird mit den Fahrzeugen transportiert, Sie tragen nur Ihren
Tagesrucksack. Ahnenhäuser, Fetischaltäre und Toguna- Palaverhütten säumen Ihren
Weg und Sie haben Gelegenheit, vom warmen Hirsebier zu kosten. Schliesslich
fahren Sie weiter zu den Homboribergen. Zeltübernachtungen.
8. Tag: Wanderung
zur “Hand der Fatima”.
Am frühen
Morgen Aufstieg zur „Hand der Fatima“. Bizarr ragt diese Felsformation wie eine
flache Hand mehrere hundert Meter steil in den Himmel. Nach etwa zwei Stunden
erreichen Sie ein Plateau mit herrlichem Ausblick auf das weite Tafelbergland.
Nach dem Mittagessen Weiterfahrt und Zeltübernachtung bei Douentza.
9. - 10. Tag:
Timbuktu
Eine
lange, holprige Pistenfahrt durch karge Sahellandschaften führt Sie Richtung
Norden. Desertifikation prägt nun die Landschaft: durch Überweidung, intensiven
Brunnen- und Ackerbau wird die Vegetation immer weiter Richtung Süden gedrängt.
Erosion und stetig vorrückende Sanddünen sind die Folge. Um so mehr erscheint
das plötzlich auftauchende blaue Band des Nigerflusses wie eine Oase. Nach der
Fährüberfahrt ans Nordufer erreichen Sie nach einigen Kilometern Timbuktu. Einen
ganzen Tag haben Sie Zeit zur individuellen Erkundung der alten Karawanenstadt.
Mit etwas Glück können Sie die Ankunft einer Salzkarawane erleben. Streifen Sie
durch die staubigen Gassen und versetzen Sie sich zurück in die Zeit jener
Forscher wie Heinrich Barth, die unter grossen Strapazen versuchten, die einst
legendenumwobene Stadt zu erreichen. Hotelübernachtungen.
11. - 13. Tag:
Pinassenreise auf dem Niger
Abschied
von Timbuktu und Willkommen an Bord Ihrer Pinasse. Stromaufwärts setzen Sie Ihre
Expedition auf dem Nigerfluss fort. Der Niger ist mehrere hundert Meter breit.
Vereinzelte Palmen, Nomadenzelte, Bella-Hütten, kubische Lehmhäuser, Dörfer und
kleine Häfen säumen seine Ufer. Gelbrote Sanddünen kontrastieren reizvoll mit
dem dunklen Blau des Wassers. Nach der Durchquerung des riesigen Debosees
gelangen Sie in eine üppig-grüne, kanalartige Flusslandschaft mit reicher
Vogelwelt. Zweimal schlagen Sie Ihr Zelt am Ufer des Niger auf. Bei Konna gehen
Sie an Land und fahren auf guter Teerstrasse weiter bis Sevaré.
Hotelübernachtung.
14. Tag: Ségou
Frühmorgens Abfahrt nach Ségou. Nach dem Mittagessen Rundgang durch die
ehemalige Residenzstadt der Bambara-Könige. Hotelübernachtung.
15. Tag: Bamako
und Rückflug
Mittags
Ankunft in Bamako. Besuch des Nationalmuseums und Gelegenheit für letzte
Einkäufe. Bis zum Rückflug am späten Abend stehen Ihnen in einem Hotel zwei
Tageszimmer zur Verfügung.
16. Tag: Ankunft
in Europa
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