|
| |
| |
SUDAN
- Expedition im Nordsudan
13 Tage Expedition |
|
| |
Reiseinformationen
Tourverlauf Sudan
alle Afrika Reisen |
|
| |
  |
|
| |
Eine Tour
durch den Nord-Sudan, also das Gebiet zwischen dem Dritten Nilkatarakt
und der sudanesischen Hauptstadt Khartoum, sollte eigentlich ein
"Pflichtprogramm" für alle an der Hochkultur Alt-Ägyptens Interessierte
sein. Nubien und das Land der hochgewachsenen hamitischen Nubier bietet auf
glückliche Weise kulturhistorische Einmaligkeiten von allerhöchsten
Attraktionsgraden. Diese eingebettet in einzigartige und vielfältige
Landschafts-Szenerien. Kulturhistorie, Landschaft und Menschen, die unsere
Aufmerksamkeit gleichermaßen verdienen. Die Relikte der antiken Pyramiden,
Gräberstädte und Tempelruinen, vor allem aus der Kulturblüte des Königreichs
von Kusch, aus einer Zeit also vor mehr als zweitausend Jahren, gehören ganz
einfach zum Besuchs-Kanon des antiken Ägypten, das eben nicht bei den
Ramses-Tempeln von Abu Simbel aufhört.
Überland mit Allrad
durch den nubischen Nord-Sudan
Fortsetzung der altägyptischen Hochkulturen nach Süden hin
die einzigartigen Monumente und Ruinen aus meroitisch-kuschitischer
Vergangenheit
nur expeditionsartig zu bereisen, mit Geländewagen und Zeltübernachtungen
zugleich einzigartige Sahara-Wüstenerlebnisse
Khartum - Bayuda Wüste
- Alt Dongola - Sesebi - Sulib - Seddenga - Kerma - Nubische Wüste - El
Kurru - Jebel Barkal - Al Ghazali - Meroe - Omdurman
|
|
|
Reiseinformationen |
|
| |
Termine:
Reisepreis pro Person:
19.09.
- 01.10.2009
ab Euro 3040,-
Buchungsanfrage
10.10. - 22.10.2009 ab Euro 3040,-
Buchungsanfrage
24.10. - 05.11.2009 ab Euro 3040,-
Buchungsanfrage
2010
06.03. - 18.03.2010 ab Euro 3060,-
Buchungsanfrage
10.04. - 22.04.2010 ab Euro 3080,-
Buchungsanfrage
ReiseNr.
IkSud
Teilnehmer
12 - 18 Personen
Zuschläge:
Visum ca. Euro 60,-
Einzelzimmer Euro 200,-
Leistungen:
Linienflüge mit LUFTHANSA ab/bis
Frankfurt inkl. Steuern und Gebühren
Übernachtung in Khartoum im 4*Hotel entspr. Standard (Landeskat.) lt.
Tourverlauf oder gleichwertig, ansonsten Zelte
Mahlzeiten s. Tourverlauf (F = Frühstück, M = Abendessen, A = Abendessen)
Transfers, Besichtigungs-, Expeditionsverlauf- und durchführung einschl.
Eintrittsgelder
ein Reisehandbuch nach Wahl
Geländewagen während der Expeditionstage
Expeditionsleitung durchgehend, deutschsprachig
Es gelten die
Informationen und
AGB des Veranstalters.
Nicht inklusive:
Visum
Ausreisesteuer z.Zt.: US$ 20,-
Passregistrierung z.Zt. (zahlbar vor Ort): US$ 45,-
Dinge des persönlichen Bedarfs
|
|
| |
Tourverlauf: |
|
|
1. Tag: Hinflug - Khartum
Vormittags Linienflug ab Frankfurt nach Khartoum. Nach der Ankunft
Unterstützung bei den Einreiseformalitäten und Transfer zum 4*Hotel,
Abendessen.
2. Tag: Khartum
Vormittags besuchen Sie das Nationalmuseum mit vorzüglichen Exponaten
aus altägyptischen, kuschitischen und nubischen Perioden. Hier auch die
vorzüglichen Fresken aus dem vor der Nilüberflutung geretteten
byzantinischen Faras. Danach Besprechung der anschließenden Tage, die Sie in
der Wüste unterwegs sein werden. FMA
3. Tag: Bayuda Wüste - Alt Dongola

Vormittags machen Sie sich auf den Weg in die Wüste. Weite Ebenen und
vereinzeltes Buschwerk kennzeichnen die Landschaft. Kleine Rasthäuser bieten
Gelegenheit zu einer Teepause. Gegen Mittag ist die erste Durchquerung der
Bayuda Wüste geschafft und der Nil ist wieder erreicht. Palmen und Felder
begleiten seinen Lauf. Hoch überragt eine ehemalige Kirche den Grüngürtel am
gegenüberliegendem Ufer. Sie überqueren den Nil mit einem der kleinen
Motorpontons - denn Brücken über den Nil gibt es nördlich von Khartum bis
Ägypten nicht mehr. Sie besuchen Alt Dongola, entdecken Zeugnisse des
einstigen christlichen Königreichs Makuria. Weiterhin stößt man hier auf
islamische Gräber und Überreste von Häusern und Palästen einer Stadt aus
längst vergangenen Zeiten. Je nach Reiseverlauf könnten Sie hier in
unmittelbarer Nähe des Ausgrabungsgeländes ihr Nachtlager aufschlagen. FMA
4. Tag: Alt Dongola - Sulib
Über Neu Dongola fahren wir nach Sulib. Immer wieder kommen wir
unterwegs durch kleine, im traditionellen Stil errichtete Dörfer. In der
Nähe von Sulib verbringen wir eine Nacht in einem Farmhaus und erhalten
Einblick in das Leben der gastfreundlichen Nubier. Die dort errichteten
Tempel gehen auf die Pharaonen des neuen Reiches zurück. FMA
5. Tag: Seddenga - Sesibi
Wir besuchen die Reste der Tempelanlagen von Seddenga und Sesibi und
setzen dann bei Delgo mit einem Ponton über den Nil. Die Nacht verbringen
wir am 3. Nilkatarakt. FMA
6. Tag: Nilkatarakt - Tumbus - Defuffa
Abwechslungsreich gestaltet sich die Umgebung auf unserer weiteren Fahrt
in Richtung Kerma. Doch nicht nur das Gesicht der Landschaft, auch das
Erscheinungsbild der Dörfer ist facettenreich: Mal sind die Häuser der Orte
mit Ornamenten geschmückt, ein anderes Mal bunt mit Naturfarben bemalt - die
nubischen Frauen legen großen Wert auf die Gestaltung ihrer Häuser. Eins
jedoch haben alle Orte gemeinsam: die unvergleichliche Herzlichkeit ihrer
Bewohner! In der Nähe des dritten Nilkatarakts besuchen wir den Ort Tumbus,
entdecken hier die liegende Statue des Königs Taharqua. Weiterfahrt nach
Kerma, Besichtigung dort Defuffa, eine der ältesten Tempelanlagen der
Menschheit. Camp. FMA
7. Tag: Nubische Wüste - El Kurru
Nach den Besichtigungen durchqueren wir von dem kleinen Ort Selem aus
erneut die Nubische Wüste. Welch ein Kontrast - unmittelbar nach Verlassen
der Bewuchszone am Nil endet jegliches Leben! Immer karger wird die
Vegetation, nur wenige Büsche und Bäume schaffen es, hier zu überleben. Wir
fahren nach Al Kurru. Hier steigen wir hinab in die unterirdischen Gräber
der kuschitischen Könige und entdecken die kunstvoll angebrachten
Wandbemalungen. Hier auch unser Camp. FMA
8. Tag: El Kurru - Jebel Barkal
Vormittags fahren wir zum Jebel Barkal. Wanderung auf das Plateau. Von
hier aus haben wir eine unvergleichliche Aussicht über die Pyramiden und den
Amun Tempel. Zeltübernachtung. FMA
9. Tag: Jebal Barkal - Al Ghazali
Erneut überqueren wir den Nil, besuchen das südlich des Jabal Barkal
gelegene Pyramidenfeld von Nuri. Weiterfahrt in Richtung Atbara. An der
verlassenen Oase Al Ghazali angekommen schlagen wir je nach Tagesverlauf
hier oder ein Stück weiter, irgendwo in den Weiten der Bayuda Wüste, unser
Nachtlager auf. FMA
10. Tag: Al Ghazali - Meroe
Wir besichtigen wir die Überreste einer christlichen Kirche. Weiter geht
unsere Fahrt durch die Bayuda Wüste. Nur spärliche Vegetation gedeiht in den
wenigen, meist trockenen, Wadis. Diese bildet die Lebensgrundlage der Schaf-
und Ziegenherden der Bisharin Nomaden, die hier in kleinen Familienverbänden
leben. Nach einem längeren Fahrtag erreichen wir das Nilufer - weitläufige
Bewässerungsanlagen lassen die grünen Felder weit ins Landesinnere reichen.
Erneut setzen wir mit einer Fähre über den Fluss und erreichen nach kurzer
Fahrt zum besten Fotolicht die Pyramiden von Meroe. Nachtlager in der Nähe
der Pyramiden. FMA
11. Tag: Meroe - Musawwarat
Unsere größte Aufmerksamkeit schenken wir heute den mehr als zwanzig
Pyramiden der Nekropole von Meroe. Nach einem ausgiebigen Rundgang durch die
Totenstadt besuchen wir noch die ehemalige Residenz der Könige, die
eigentliche Stadt. Bevor wir Musawwarat, die größte der antiken Stätten des
Sudan erreichen, halten wir in der belebten Stadt Shendi. Im Gegensatz zu
den nubischen Märkten treffen wir hier wieder auf viele bunt gekleidete
Frauen, die ihre wenigen "Handelsgüter" fein säuberlich vor sich am Boden
ausgebreitet haben - Käse, Nüsse, Gemüse und vielerlei Krimskrams zum Kauf
anbieten. Überall wird wild gestikulierend und lautstark über Preise
verhandelt. Nach der Besichtigung von Mussawarat erreichen wir nach kurzer
Fahrt die Ausgrabungsstätte von Naga. Zwischen dem sog. Löwen Tempel und dem
Römischen Kiosk - einzigartigen Zeugnissen der Vergangenheit - weiden
Ziegen! Direkt vor dem Ausgrabungsgelände liegt ein vielgenutzter
Ziehbrunnen, Treffpunkt der hier umherstreifenden Nomaden. Unsere letzte
Zeltübernachtung.FMA
12. Tag: Omdurman
Im Laufe des Vorm. erreichen wir Omdurman, die alte Hauptstadt des
Sudan. Nach einem Besuch des großen Marktes, dem Museum und der kleinen
Gruft des Mahdi fahren wir zu unserem Hotel. Ein Abschieds-Abendessen am Nil
beschließt unsere erlebnisreiche Sudan Reise. FMA
13. Tag: Rückflug
Frühmorgens, nach dem Frühstück, Transfer zum Flughafen und Flug nach
Deutschland. Ankunft Frühmorgens.
|
|
zur Buchungsanfrage |
| |
Hinweise:
Impfungen nicht
vorgeschrieben.
Zur Expedition: Der Sudan, flächenmäßig der größte
afrikanische Staat, ist kein unkompliziertes Reisegebiet. Deswegen geriet
dieses großartige Land mit seinen unübertrefflichen Besichtigungs-Ikonen bis
heute auch nicht in den Fokus eines internationalen Bildungstourismus.
Verdient hätte es der Sudan allemal. Dazu fehlt es an touristischer
Infrastruktur. Außerhalb der Hauptstadt gibt es kaum Hotels vom Standard,
wie er heute allgemein erwartet wird. Ähnliches gilt für einen Teil des
Straßennetzes, weshalb wir Fahrzeuge mit Vierradantrieb benötigen, um die
Pisten der Nubischen und Libyschen sowie der Bayuda-Wüste, alle drei Teil
der östl. Sahara, zu meistern. Deshalb auch unsere Zelte, die uns in unserem
Expeditionsverlauf von der Abfahrt aus Khartum bis zur Rückkehr unabhängig
machen. Unsere Tour dem Nil folgend, dann durch die Bayuda-Wüste,
anschließend durch die Nubische Wüste bis zum Dritten Nilkatarakt. Die
Rückfahrt am Rand der Libyschen Wüste und am Nil entlang, nochmals eine
Wüstendurchquerung. Faszinierend in jeder Beziehung. Häufig aufgrund von
Grenzstreitigkeiten in den Medien, berührt dies unser Reisegebiet im größten
Land Afrikas nicht.
Witterungs- und verkehrsbedingte Programmänderungen bleiben
vorbehalten.
Es gelten die
Informationen und
AGB des Veranstalters.
Anforderungen:
Gewisse Komforteinschränkungen, eben
wie dies bei Expeditionen mit Zelt und Geländewagen üblich ist. Bereitschaft
zur Flexibilität, dazu Improvisationstalent; gelegentliche Bereitschaft zur
Mithilfe, z.B. beim Zeltaufbau, wird erwartet. Das Fahrgelände meist Wüste
ohne topographische Herausforderungen, wenn wir einmal von nicht
auszuschließenden Reifenpannen und Festsitzen im Sahara-Sand absehen.
Verzögerungen im Tourablauf sind deshalb möglich.
Ausrüstung: Reisetasche und
Tagesrucksack, Schlafsack.
|
|
|
©
Bilder und Text Ikarus |
| |
oben |
|
|