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  Aktualisiert: 20.07.2010

 

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 SUDAN - Expedition im Nordsudan  13 Tage Expedition

 
 

Reiseinformationen   Tourverlauf    Sudan      alle Afrika Reisen

 
 

 Das Pyramidenfeld von MeroeSpitz-Pyramiden von Meroe

 
 

 

 Eine Tour durch den Nord-Sudan, also das Gebiet zwischen dem Dritten Nilkatarakt und der sudanesischen Hauptstadt Khartoum, sollte eigentlich ein "Pflichtprogramm" für alle an der Hochkultur Alt-Ägyptens Interessierte sein. Nubien und das Land der hochgewachsenen hamitischen Nubier bietet auf glückliche Weise kulturhistorische Einmaligkeiten von allerhöchsten Attraktionsgraden. Diese eingebettet in einzigartige und vielfältige Landschafts-Szenerien. Kulturhistorie, Landschaft und Menschen, die unsere Aufmerksamkeit gleichermaßen verdienen. Die Relikte der antiken Pyramiden, Gräberstädte und Tempelruinen, vor allem aus der Kulturblüte des Königreichs von Kusch, aus einer Zeit also vor mehr als zweitausend Jahren, gehören ganz einfach zum Besuchs-Kanon des antiken Ägypten, das eben nicht bei den Ramses-Tempeln von Abu Simbel aufhört.
 

Überland mit Allrad durch den nubischen Nord-Sudan
Fortsetzung der altägyptischen Hochkulturen nach Süden hin
die einzigartigen Monumente und Ruinen aus meroitisch-kuschitischer Vergangenheit
nur expeditionsartig zu bereisen, mit Geländewagen und Zeltübernachtungen
zugleich einzigartige Sahara-Wüstenerlebnisse

 

Khartum - Bayuda Wüste - Alt Dongola - Sesebi - Sulib - Seddenga - Kerma - Nubische Wüste - El Kurru - Jebel Barkal - Al Ghazali - Meroe - Omdurman

 

 

Reiseinformationen

 
 

 

Termine:                                            Reisepreis pro Person:

 

                 19.09. - 01.10.2009     ab Euro 3040,-  Buchungsanfrage
                 10.10. - 22.10.2009     ab Euro 3040,- 
Buchungsanfrage
                 24.10. - 05.11.2009     ab Euro 3040,- 
Buchungsanfrage
2010

                 06.03. - 18.03.2010     ab Euro 3060,-  Buchungsanfrage
                 10.04. - 22.04.2010     ab Euro 3080,- 
Buchungsanfrage
 

ReiseNr.   IkSud

 

Teilnehmer  12 - 18 Personen

 

Zuschläge:
Visum  ca. Euro 60,-
Einzelzimmer   Euro  200,-

 

 

Leistungen:

 Linienflüge mit LUFTHANSA ab/bis Frankfurt inkl. Steuern und Gebühren
Übernachtung in Khartoum im 4*Hotel entspr. Standard (Landeskat.) lt. Tourverlauf oder gleichwertig, ansonsten Zelte
Mahlzeiten s. Tourverlauf (F = Frühstück, M = Abendessen, A = Abendessen)
Transfers, Besichtigungs-, Expeditionsverlauf- und durchführung einschl. Eintrittsgelder
ein Reisehandbuch nach Wahl
Geländewagen während der Expeditionstage
Expeditionsleitung durchgehend, deutschsprachig

Es gelten die Informationen und AGB des Veranstalters.

 

Nicht inklusive:

Visum

Ausreisesteuer z.Zt.: US$ 20,-
Passregistrierung z.Zt. (zahlbar vor Ort): US$ 45,-
Dinge des persönlichen Bedarfs

 

 
 

   Tourverlauf:

 

 

1. Tag:  Hinflug - Khartum 
Vormittags Linienflug ab Frankfurt nach Khartoum. Nach der Ankunft Unterstützung bei den Einreiseformalitäten und Transfer zum 4*Hotel, Abendessen.

2. Tag:  Khartum
Vormittags besuchen Sie das Nationalmuseum mit vorzüglichen Exponaten aus altägyptischen, kuschitischen und nubischen Perioden. Hier auch die vorzüglichen Fresken aus dem vor der Nilüberflutung geretteten byzantinischen Faras. Danach Besprechung der anschließenden Tage, die Sie in der Wüste unterwegs sein werden. FMA

3. Tag:  Bayuda Wüste - Alt Dongola 

Vormittags machen Sie sich auf den Weg in die Wüste. Weite Ebenen und vereinzeltes Buschwerk kennzeichnen die Landschaft. Kleine Rasthäuser bieten Gelegenheit zu einer Teepause. Gegen Mittag ist die erste Durchquerung der Bayuda Wüste geschafft und der Nil ist wieder erreicht. Palmen und Felder begleiten seinen Lauf. Hoch überragt eine ehemalige Kirche den Grüngürtel am gegenüberliegendem Ufer. Sie überqueren den Nil mit einem der kleinen Motorpontons - denn Brücken über den Nil gibt es nördlich von Khartum bis Ägypten nicht mehr. Sie besuchen Alt Dongola, entdecken Zeugnisse des einstigen christlichen Königreichs Makuria. Weiterhin stößt man hier auf islamische Gräber und Überreste von Häusern und Palästen einer Stadt aus längst vergangenen Zeiten. Je nach Reiseverlauf könnten Sie hier in unmittelbarer Nähe des Ausgrabungsgeländes ihr Nachtlager aufschlagen. FMA

4. Tag:  Alt Dongola - Sulib
Über Neu Dongola fahren wir nach Sulib. Immer wieder kommen wir unterwegs durch kleine, im traditionellen Stil errichtete Dörfer. In der Nähe von Sulib verbringen wir eine Nacht in einem Farmhaus und erhalten Einblick in das Leben der gastfreundlichen Nubier. Die dort errichteten Tempel gehen auf die Pharaonen des neuen Reiches zurück. FMA

5. Tag:  Seddenga - Sesibi
Wir besuchen die Reste der Tempelanlagen von Seddenga und Sesibi und setzen dann bei Delgo mit einem Ponton über den Nil. Die Nacht verbringen wir am 3. Nilkatarakt. FMA

6. Tag:  Nilkatarakt - Tumbus - Defuffa
Abwechslungsreich gestaltet sich die Umgebung auf unserer weiteren Fahrt in Richtung Kerma. Doch nicht nur das Gesicht der Landschaft, auch das Erscheinungsbild der Dörfer ist facettenreich: Mal sind die Häuser der Orte mit Ornamenten geschmückt, ein anderes Mal bunt mit Naturfarben bemalt - die nubischen Frauen legen großen Wert auf die Gestaltung ihrer Häuser. Eins jedoch haben alle Orte gemeinsam: die unvergleichliche Herzlichkeit ihrer Bewohner! In der Nähe des dritten Nilkatarakts besuchen wir den Ort Tumbus, entdecken hier die liegende Statue des Königs Taharqua. Weiterfahrt nach Kerma, Besichtigung dort Defuffa, eine der ältesten Tempelanlagen der Menschheit. Camp. FMA

7. Tag:  Nubische Wüste - El Kurru
Nach den Besichtigungen durchqueren wir von dem kleinen Ort Selem aus erneut die Nubische Wüste. Welch ein Kontrast - unmittelbar nach Verlassen der Bewuchszone am Nil endet jegliches Leben! Immer karger wird die Vegetation, nur wenige Büsche und Bäume schaffen es, hier zu überleben. Wir fahren nach Al Kurru. Hier steigen wir hinab in die unterirdischen Gräber der kuschitischen Könige und entdecken die kunstvoll angebrachten Wandbemalungen. Hier auch unser Camp. FMA

8. Tag:  El Kurru - Jebel Barkal
Vormittags fahren wir zum Jebel Barkal. Wanderung auf das Plateau. Von hier aus haben wir eine unvergleichliche Aussicht über die Pyramiden und den Amun Tempel. Zeltübernachtung. FMA

9. Tag:   Jebal Barkal - Al Ghazali
Erneut überqueren wir den Nil, besuchen das südlich des Jabal Barkal gelegene Pyramidenfeld von Nuri. Weiterfahrt in Richtung Atbara. An der verlassenen Oase Al Ghazali angekommen schlagen wir je nach Tagesverlauf hier oder ein Stück weiter, irgendwo in den Weiten der Bayuda Wüste, unser Nachtlager auf. FMA

10. Tag:  Al Ghazali - Meroe
Wir besichtigen wir die Überreste einer christlichen Kirche. Weiter geht unsere Fahrt durch die Bayuda Wüste. Nur spärliche Vegetation gedeiht in den wenigen, meist trockenen, Wadis. Diese bildet die Lebensgrundlage der Schaf- und Ziegenherden der Bisharin Nomaden, die hier in kleinen Familienverbänden leben. Nach einem längeren Fahrtag erreichen wir das Nilufer - weitläufige Bewässerungsanlagen lassen die grünen Felder weit ins Landesinnere reichen. Erneut setzen wir mit einer Fähre über den Fluss und erreichen nach kurzer Fahrt zum besten Fotolicht die Pyramiden von Meroe. Nachtlager in der Nähe der Pyramiden. FMA

11. Tag:  Meroe - Musawwarat
Unsere größte Aufmerksamkeit schenken wir heute den mehr als zwanzig Pyramiden der Nekropole von Meroe. Nach einem ausgiebigen Rundgang durch die Totenstadt besuchen wir noch die ehemalige Residenz der Könige, die eigentliche Stadt. Bevor wir Musawwarat, die größte der antiken Stätten des Sudan erreichen, halten wir in der belebten Stadt Shendi. Im Gegensatz zu den nubischen Märkten treffen wir hier wieder auf viele bunt gekleidete Frauen, die ihre wenigen "Handelsgüter" fein säuberlich vor sich am Boden ausgebreitet haben - Käse, Nüsse, Gemüse und vielerlei Krimskrams zum Kauf anbieten. Überall wird wild gestikulierend und lautstark über Preise verhandelt. Nach der Besichtigung von Mussawarat erreichen wir nach kurzer Fahrt die Ausgrabungsstätte von Naga. Zwischen dem sog. Löwen Tempel und dem Römischen Kiosk - einzigartigen Zeugnissen der Vergangenheit - weiden Ziegen! Direkt vor dem Ausgrabungsgelände liegt ein vielgenutzter Ziehbrunnen, Treffpunkt der hier umherstreifenden Nomaden. Unsere letzte Zeltübernachtung.FMA

12. Tag:  Omdurman
Im Laufe des Vorm. erreichen wir Omdurman, die alte Hauptstadt des Sudan. Nach einem Besuch des großen Marktes, dem Museum und der kleinen Gruft des Mahdi fahren wir zu unserem Hotel. Ein Abschieds-Abendessen am Nil beschließt unsere erlebnisreiche Sudan Reise. FMA

13. Tag:  Rückflug
Frühmorgens, nach dem Frühstück, Transfer zum Flughafen und Flug nach Deutschland. Ankunft Frühmorgens.

 

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Hinweise:

Impfungen   nicht vorgeschrieben.

 

Zur Expedition: Der Sudan, flächenmäßig der größte afrikanische Staat, ist kein unkompliziertes Reisegebiet. Deswegen geriet dieses großartige Land mit seinen unübertrefflichen Besichtigungs-Ikonen bis heute auch nicht in den Fokus eines internationalen Bildungstourismus. Verdient hätte es der Sudan allemal. Dazu fehlt es an touristischer Infrastruktur. Außerhalb der Hauptstadt gibt es kaum Hotels vom Standard, wie er heute allgemein erwartet wird. Ähnliches gilt für einen Teil des Straßennetzes, weshalb wir Fahrzeuge mit Vierradantrieb benötigen, um die Pisten der Nubischen und Libyschen sowie der Bayuda-Wüste, alle drei Teil der östl. Sahara, zu meistern. Deshalb auch unsere Zelte, die uns in unserem Expeditionsverlauf von der Abfahrt aus Khartum bis zur Rückkehr unabhängig machen. Unsere Tour dem Nil folgend, dann durch die Bayuda-Wüste, anschließend durch die Nubische Wüste bis zum Dritten Nilkatarakt. Die Rückfahrt am Rand der Libyschen Wüste und am Nil entlang, nochmals eine Wüstendurchquerung. Faszinierend in jeder Beziehung. Häufig aufgrund von Grenzstreitigkeiten in den Medien, berührt dies unser Reisegebiet im größten Land Afrikas nicht.

 

Witterungs- und verkehrsbedingte Programmänderungen bleiben vorbehalten.

Es gelten die Informationen und AGB des Veranstalters.

 

Anforderungen:

Gewisse Komforteinschränkungen, eben wie dies bei Expeditionen mit Zelt und Geländewagen üblich ist. Bereitschaft zur Flexibilität, dazu Improvisationstalent; gelegentliche Bereitschaft zur Mithilfe, z.B. beim Zeltaufbau, wird erwartet. Das Fahrgelände meist Wüste ohne topographische Herausforderungen, wenn wir einmal von nicht auszuschließenden Reifenpannen und Festsitzen im Sahara-Sand absehen. Verzögerungen im Tourablauf sind deshalb möglich.

Ausrüstung: Reisetasche und Tagesrucksack, Schlafsack.
 

 

 ©  Bilder und Text Ikarus

 

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