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Gruppengrösse
Unsere nicht alltäglichen Reisen werden in kleinen Gruppen
mit 6 bis 13 Personen durchgeführt. Das ist für die Reisegäste und unsere
Gastgeber angenehm und erlaubt eine effiziente Logistik beim
Aufschlagen des Camps, beim Zubereiten des Essens und bei der Fortbewegung.
Je nach Reise kann die Mindestteilnehmerzahl bereits bei 4 Personen liegen.
Fortbewegung und Umweltschutz
Sie sind vorzugsweise mit Kamel, Dromedar oder zu Fuss
unterwegs, je nach Reise und Region. Auf Fahrten mit Geländewagen können wir
nicht ganz verzichten. Sie können kürzer oder länger ausfallen, je nach
Anfahrtsweg bis zum Ausgangspunkt der Touren. Wir achten darauf, ökologisch
sensible Zonen zu schonen oder ganz zu meiden. Wüstensafaris nur mit dem
Geländewagen werden bei uns eine Ausnahme bleiben. Auf Rallyes mit
Moto-Cross-Maschinen etc. und «Beduinenpartys» mit Champagner verzichten wir
ganz bewusst. Abfall verrottet in der Wüste nicht. Deshalb vergraben wir
auch die Abfälle nicht, sondern entsorgen sie auf ordentlichen Deponien oder
nehmen sie sogar mit nach Hause. Toilettenpapier und andere unbedenkliche
Abfälle werden, wenn möglich, an Ort und Stelle verbrannt. Nach Afrika,
Arabien und dem Fernen Osten müssen wir mit dem Flugzeug reisen. Zumindest
im Land aber können wir dazu beitragen, Umwelt und Ressourcen zu schonen.
Ihre Voraussetzungen für eine Wüstenreise
Sie müssen gesund und in einer guten körperlichen
Verfassung sein. Ein gewisses Mass an Flexibilität, ein gesunder Humor und
Gemeinschaftssinn sind ebenfalls wichtig. Den Menschen, die in und mit der
Wüste leben, und Sie als Gast begrüssen, sollten Sie mit Respekt und Takt
entgegentreten. Unsere Gäste kommen aus allen Altersgruppen zwischen 16 und
80 Jahren und aus allen sozialen Schichten. In der Wüste verlieren sozialer
Rang und Statussymbole ihre Bedeutung. Wichtig ist das Wesentliche, nämlich
der Mensch, das Tier, das Wasser und das Feuer.
Trekking oder Expedition?
Wir unterscheiden bei unseren Reisen zwischen Expeditionen
- je nach Strecke mit Geländefahrzeugen oder Kleinbussen ohne Wanderungen
und Kamelreiten - und Trekkings mit oder ohne Kamelen. Bei den meisten
Reisen sind aber Fahrten zu den jeweiligen Ausgangspunkten der Tour
vorgesehen. Bei den Kameltrekkings können Sie reiten oder wandern. Sie
werden ins Kamelreiten eingeführt und können schon bald, wenn Sie sich
sicher fühlen, alleine gemächlich durch die Weiten der Wüsten reiten.
Kulturelle Unterschiede in der Schulung der Tiere berücksichtigen wir: die
Tuareg unterscheiden zwischen Reit- und Lasttieren. Die Berber und Beduinen
hingegen nutzen das Kamel sowohl als Last- wie auch als Reittier. Aus
logistischen und praktischen Gründen wird das Gepäck in der Regel von einem
Begleitfahrzeug transportiert. Dieses kann auch in Notfällen sehr hilfreich
sein.
Der Reiseablauf
Die Reisen entstehen nicht primär am Schreibtisch, sondern
draussen in der Wüste. Der
Ablauf
ist nie hundertprozentig gleich, weil bei jeder Reise sich ändernde
Gegebenheiten, z.b. Wetterbedingungen, berücksichtigt werden müssen. Deshalb
finden Sie für die Kernstrecken der Trekkings kein exaktes
Tag-zu-Tag-Programm. Wir sind jedoch bemüht, auf den einzelnen Etappen genug
Zeit für Ihre eigenen Unternehmungen (Fotografieren, Wandern) einzuplanen.
Dies ist aber nicht immer möglich, da man manchmal morgens früh aufstehen
muss, um vor Mittag beim Rastplatz zu sein. Das Tagesziel muss bis ca. 1
Stunde vor Sonnenuntergang erreicht werden. Normalerweise bleibt Ihnen aber
zwischen der Ankunft beim Nachtlager und dem Abendessen Zeit, um eigene
Entdeckungen zu machen.
Unsere Gastgeber
Den Menschen in den Ländern, in denen wir zu Gast sind,
ist unsere europäische Kultur ebenso fremd wie uns deren Kultur. Vorurteile
können auf beiden Seiten entstehen. Dies setzt ein grosses Mass an Toleranz
und Rücksichtnahme voraus. Wir reisen freiwillig in diese Länder und unsere
Gastgeberinnen und Gastgeber dürfen davon ausgehen, dass wir ihre
Lebensgewohnheiten akzeptieren und uns z.B. entsprechend kleiden.
Die Desert Team Reiseleiterinnen und Reiseleiter
...sind für eine oder mehrere Reisen angestellt und sind
zunächst einmal für den möglichst reibungslosen organisatorischen Ablauf der
Reise zuständig. Sie sind Mittlerinnen und Mittler zwischen der Gruppe und
den Gastgebern. Sie kennen die jeweiligen Länder. An bestimmten
Destinationen (z.B. Jemen) setzen wir einheimische, deutschsprechende
Reiseleiter ein, die unsere Kultur gut kennen, weil sie in Europa studiert
haben. Sie dürfen von den Reiseleiterinnen und Reiseleiter Informationen
über Land und Leute erwarten, aber keine wissenschaftlichen Vorträge.
Die Übernachtungen
Bei den meisten Reisen übernachten wir unter freiem
Himmel. Dies gehört bei Wüstenreisen zu den beeindruckenden Erlebnissen.
Schlafsack und Unterlage müssen Sie gemäss der Ausrüstungsliste selbst
mitbringen. Bei Hotelübernachtungen buchen wir vor allem landestypische
Hotels. Diese entsprechen unterschiedlichen Qualitätsstandards.
Das Essen
Die Zusammenstellung der Menüs ist in der Wüste natürlich
beschränkt, denn in diesem Klima lassen sich keine frischen Steaks
transportieren. Trotzdem werden Sie erstaunt sein, was alles möglich ist.
Zum Frühstück gibt es Kaffee, Tee, Brot, Konfitüre und Käse; zum Mittagessen
einen Salat «Saharienne». Dieser wird mit
verschiedenen Gemüsen und diversen Konserven in allen Variationen
zubereitet. Das Abendessen ist eine reichhaltige Mahlzeit, bestehend aus
Suppe, Fleisch, Gemüse, Kartoffeln, Reis, Couscous oder Teigwaren. Zum
Dessert gibt es Früchte oder Kekse. Natürlich fehlt die Teezeremonie nie.
Nach dem Essen sitzt man ums Feuer und erzählt sich Geschichten und
diskutiert.
Sicherstellung der Kundengelder - Reisegarantie
Wir sind Teilnehmer am Garantiefonds der Schweizer
Reisebranche. Die von Ihnen im Zusammenhang mit Ihrer Buchung einbezahlten
Beträge sind gemäss Bundesgesetz sichergestellt.
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