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  Aktualisiert: 06.02.2012

 

 

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Gruppengrösse

Unsere nicht alltäglichen Reisen werden in kleinen Gruppen mit 6 bis 13 Personen durchgeführt. Das ist für die Reisegäste und unsere Gastgeber angenehm und erlaubt eine effiziente Logistik beimIm Tassili Maridet - Foto Urs Bänziger Aufschlagen des Camps, beim Zubereiten des Essens und bei der Fortbewegung. Je nach Reise kann die Mindestteilnehmerzahl bereits bei 4 Personen liegen.

 

Fortbewegung und Umweltschutz

Sie sind vorzugsweise mit Kamel, Dromedar oder zu Fuss unterwegs, je nach Reise und Region. Auf Fahrten mit Geländewagen können wir nicht ganz verzichten. Sie können kürzer oder länger ausfallen, je nach Anfahrtsweg bis zum Ausgangspunkt der Touren. Wir achten darauf, ökologisch sensible Zonen zu schonen oder ganz zu meiden. Wüstensafaris nur mit dem Geländewagen werden bei uns eine Ausnahme bleiben. Auf Rallyes mit Moto-Cross-Maschinen etc. und «Beduinenpartys» mit Champagner verzichten wir ganz bewusst. Abfall verrottet in der Wüste nicht. Deshalb vergraben wir auch die Abfälle nicht, sondern entsorgen sie auf ordentlichen Deponien oder nehmen sie sogar mit nach Hause. Toilettenpapier und andere unbedenkliche Abfälle werden, wenn möglich, an Ort und Stelle verbrannt. Nach Afrika, Arabien und dem Fernen Osten müssen wir mit dem Flugzeug reisen. Zumindest im Land aber können wir dazu beitragen, Umwelt und Ressourcen zu schonen.

 

Ihre Voraussetzungen für eine Wüstenreise

Sie müssen gesund und in einer guten körperlichen Verfassung sein. Ein gewisses Mass an Flexibilität, ein gesunder Humor und Gemeinschaftssinn sind ebenfalls wichtig. Den Menschen, die in und mit der Wüste leben, und Sie als Gast begrüssen, sollten Sie mit Respekt und Takt entgegentreten. Unsere Gäste kommen aus allen Altersgruppen zwischen 16 und 80 Jahren und aus allen sozialen Schichten. In der Wüste verlieren sozialer Rang und Statussymbole ihre Bedeutung. Wichtig ist das Wesentliche, nämlich der Mensch, das Tier, das Wasser und das Feuer.

 

Trekking oder Expedition?

Wir unterscheiden bei unseren Reisen zwischen Expeditionen - je nach Strecke mit Geländefahrzeugen oder Kleinbussen ohne Wanderungen und Kamelreiten - und Trekkings mit oder ohne Kamelen. Bei den meisten Reisen sind aber Fahrten zu den jeweiligen Ausgangspunkten der Tour vorgesehen. Bei den Kameltrekkings können Sie reiten oder wandern. Sie werden ins Kamelreiten eingeführt und können schon bald, wenn Sie sich sicher fühlen, alleine gemächlich durch die Weiten der Wüsten reiten. Kulturelle Unterschiede in der Schulung der Tiere berücksichtigen wir: die Tuareg unterscheiden zwischen Reit- und Lasttieren. Die Berber und Beduinen hingegen nutzen das Kamel sowohl als Last- wie auch als Reittier. Aus logistischen und praktischen Gründen wird das Gepäck in der Regel von einem Begleitfahrzeug transportiert. Dieses kann auch in Notfällen sehr hilfreich sein.

 

Der Reiseablauf

Die Reisen entstehen nicht primär am Schreibtisch, sondern draussen in der Wüste. Der MaridetAblauf ist nie hundertprozentig gleich, weil bei jeder Reise sich ändernde Gegebenheiten, z.b. Wetterbedingungen, berücksichtigt werden müssen. Deshalb finden Sie für die Kernstrecken der Trekkings kein exaktes Tag-zu-Tag-Programm. Wir sind jedoch bemüht, auf den einzelnen Etappen genug Zeit für Ihre eigenen Unternehmungen (Fotografieren, Wandern) einzuplanen. Dies ist aber nicht immer möglich, da man manchmal morgens früh aufstehen muss, um vor Mittag beim Rastplatz zu sein. Das Tagesziel muss bis ca. 1 Stunde vor Sonnenuntergang erreicht werden. Normalerweise bleibt Ihnen aber zwischen der Ankunft beim Nachtlager und dem Abendessen Zeit, um eigene Entdeckungen zu machen.

 

Unsere Gastgeber

Den Menschen in den Ländern, in denen wir zu Gast sind, ist unsere europäische Kultur ebenso fremd wie uns deren Kultur. Vorurteile können auf beiden Seiten entstehen. Dies setzt ein grosses Mass an Toleranz und Rücksichtnahme voraus. Wir reisen freiwillig in diese Länder und unsere Gastgeberinnen und Gastgeber dürfen davon ausgehen, dass wir ihre Lebensgewohnheiten akzeptieren und uns z.B. entsprechend kleiden.

 

Die Desert Team Reiseleiterinnen und Reiseleiter

...sind für eine oder mehrere Reisen angestellt und sind zunächst einmal für den möglichst reibungslosen organisatorischen Ablauf der Reise zuständig. Sie sind Mittlerinnen und Mittler zwischen der Gruppe und den Gastgebern. Sie kennen die jeweiligen Länder. An bestimmten Destinationen (z.B. Jemen) setzen wir einheimische, deutschsprechende Reiseleiter ein, die unsere Kultur gut kennen, weil sie in Europa studiert haben. Sie dürfen von den Reiseleiterinnen und Reiseleiter Informationen über Land und Leute erwarten, aber keine wissenschaftlichen Vorträge.

 

Die Übernachtungen

Bei den meisten Reisen übernachten wir unter freiem Himmel. Dies gehört bei Wüstenreisen zu den beeindruckenden Erlebnissen. Schlafsack und Unterlage müssen Sie gemäss der Ausrüstungsliste selbst mitbringen. Bei Hotelübernachtungen buchen wir vor allem landestypische Hotels. Diese entsprechen unterschiedlichen Qualitätsstandards.

 

Das Essen

Die Zusammenstellung der Menüs ist in der Wüste natürlich beschränkt, denn in diesem Klima lassen sich keine frischen Steaks transportieren. Trotzdem werden Sie erstaunt sein, was alles möglich ist. Zum Frühstück gibt es Kaffee, Tee, Brot, Konfitüre und Käse; zum Mittagessen einen Salat «Saharienne». Dieser wird mitDer berühmte Teekessel verschiedenen Gemüsen und diversen Konserven in allen Variationen zubereitet. Das Abendessen ist eine reichhaltige Mahlzeit, bestehend aus Suppe, Fleisch, Gemüse, Kartoffeln, Reis, Couscous oder Teigwaren. Zum Dessert gibt es Früchte oder Kekse. Natürlich fehlt die Teezeremonie nie. Nach dem Essen sitzt man ums Feuer und erzählt sich Geschichten und diskutiert.

 

Sicherstellung der Kundengelder - Reisegarantie

Wir sind Teilnehmer am Garantiefonds der Schweizer Reisebranche. Die von Ihnen im Zusammenhang mit Ihrer Buchung einbezahlten Beträge sind gemäss Bundesgesetz sichergestellt.

 
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